Presse & Artikel


Nachfolgend einige Artikel in diversen Print- und Online-Medien
(absteigend nach Erscheinungsdatum)

Sagenhafte Zeiten Nr.2/2017

Sagenhafte Zeiten Magazin

Die Fatboys von Guatemala
Ein Bericht von Gabriele Lukacs aus Guatemala

Riesige, tonnenschwere Basaltkugeln, die vor 3000 Jahren zu Köpfen oder Körpern geformt wurden, bergen ein magnetisches Geheimnis.

Sagenhafte Zeiten Nr.6/2016

Sagenhafte Zeiten Magazin

Der Geheimcode von Teotihuacan
Ein Bericht von Gabriele Lukacs aus Mexico

Im Sommer 2016 machte eine mexikanische Archäologin eine bahnbrechende Entdeckung. Unter der Plaza de la luna gibt es eine Landkarte des Mondes in Stein gehauen, mit Kratern, Flüssen und Gebirgen. Wer hatte dieses Wissen vor tausenden Jahren ?

MYSTERIES Magazin 6/2016

Mysteries Magazin

Monsterfund im Museumskeller - Die bizarren Kreaturen von Acambaro
Ein Bericht von Gabriele Lukacs aus Mexico

Im Keller eines kleinen Museums in Mexiko schlummern über 24.000 rätselhafte Relikte aus uralter Zeit. Archäologen strafen sie seit Jahrzehnten mit Verachtung, weil manche davon Dinosaurier mit Menschen darstellen. Wer mehr erfahren und Exklusivfotos sehen möchte, wird im Mysteries-Magazin 6/2016 fündig.

Sagenhafte Zeiten Nr.5/2016

Sagenhafte Zeiten Magazin

Neue Entdeckungen in Palenque
Ein Bericht von Gabriele Lukacs aus Mexico

Unter dem Grabmal des berühmten Königs Pakal wurde 2016 ein komplexes Tunnelsystem entdeckt. Für Mexikanische Archäologen der "Beweis", dass Pakal nicht in den Himmel fuhr, sondern in die Unterwelt. Ist Dänikens "Raumfahrer"-These damit widerlegt ?

MATRIX3000 Magazin 11/12 2015

Matrix3000 Magazin

Schloss Belvedere - Vom logischen zum magischen Denken

Die Parkresidenz des Prinz Eugen von Savoyen in Wien birgt hermetisch verschlossenes Geheimwissen. Die allegorische Zeittreppe führt vom logischen zum magischen Denken. Wer mehr erfahren und Exklusivfotos sehen möchte, wird im Matrix3000-Magazin fündig.

Stadtgeschichte: Wien, geheimnisvoll und grauenhaft

Stadtgeschichte: Wien, geheimnisvoll und grauenhaft

Artikel: diePresse / Mirjam Marits (31.10.2015):
Man muss sich am Halloweenabend gar nicht in ein gruseliges Hexenkostüm bemühen, um zu der Erkenntnis zu gelangen: Wien kann ziemlich unheimlich sein. Geheimnisvoll, mysteriös und ja, auch grauenerregend. Zahlreiche Orte erzählen von den dunklen Seiten der Stadt: Da gibt es die Orte der Judenpogrome ebenso wie die ehemaligen Heime (Schloss Wilhelminenberg etwa), in denen Kinder systematisch gequält und missbraucht wurden. Diesen und anderen „Orten des Grauens“ hat die Stadtführerin Gabriele Lukacs nun ein Buch gewidmet. Lukacs faszinieren dabei „die unbekannten historischen Begebenheiten hinter bekannten Orten“, wie sie sagt. „Als Stadtführerin glaubt man ja, man kennt jeden Stein. Aber es ist immer wieder erstaunlich, wie viel man noch entdecken kann: Verblüffendes, Verwunderliches, aber auch Entsetzliches.“

Blutgasse
In der schmalen Blutgasse im ersten Bezirk zum Beispiel, die ihre blutrünstige Geschichte im Namen trägt: Hier soll es im Jahr 1312 ein Gemetzel an den Tempelrittern gegeben haben, deren Blut die Straße hinunter bis in die Singerstraße geflossen sein soll. Die Tempelritter sollen hier auch ihr Hauptquartier gehabt haben. Öffentlich nicht zugänglich sind die riesigen Kellergewölbe, die zu den ältesten der Stadt zählen und in denen – so will es die Legende – sich noch irgendwo der Schatz der Tempelritter befinden könnte. Die alte Platane, die in einem der Höfe steht, soll den Schatz bewachen. Sagt man.

Hoher Markt
Im Mittelalter war der Hohe Markt ein zentraler Platz der Stadt: Hier hatte die „Schranne“, das damalige Gericht, ihren Sitz. Auf dem Hohen Markt fanden über Jahrhunderte Hinrichtungen statt, vor allem Enthauptungen. (Verbrennungen gab es etwa an der heutigen Weißgerberlände). Auf dem Hohen Markt stand auch ein Pranger für Schandstrafen: Wer sich kleinerer Vergehen schuldig machte, wurde hier dem Spott ausgeliefert.

Franziskanerplatz
Einer der hübschesten Plätze der Innenstadt, der Franziskanerplatz, hat eine lange und düstere unterirdische Historie: Hier liegen tausende Pesttote und mumifizierte Leichen in den Kellern, ein „mehrstöckiges Totenreich“, wie Lukacs schreibt, eine gigantische Gruft, „über deren Ausmaß man sich oberirdisch keine Vorstellung machen kann“. Im Lauf der Jahrhunderte wurde diese Gruft – in der auch Geistliche und Adelige begraben liegen – mehrmals geplündert und verwüstet. Die Franziskanerpater haben die Gruft renovieren lassen und mühselig in Ordnung gebracht, hunderte Totenschädel reihen sich hier heute in den Regalen. Auf Anfrage kann die Franziskanergruft besichtigt werden.

Karlsplatz
Wo heute der Resselpark und der Teich vor der Karlskirche liegen, gab es noch im 18. Jahrhundert den „Armesünder-Gottesacker“ auf der Wieden, auf dem jene Menschen begraben wurden, die geköpft, gerädert oder gevierteilt worden waren. Zu ihrer letzten Ruhe gebracht wurden sie von der sogenannten Totenbruderschaft, einem Männerbund, dessen Mitglieder, vermummt in schwarzen Kutten, die Leichen durch die Stadt auf den Gottesacker brachten. Verfolgt wurden sie von einer sensationsgierigen Menge. 1784 wurde der Friedhof aufgelassen.

Karmelitermarkt
Auch das Grätzel um den heutigen Karmelitermarkt hat eine lange dunkle Geschichte: Hier wurden jahrhundertelang Juden verfolgt und vertrieben. Nachdem das jüdische Ghetto niedergebrannt worden war, entstand auf dem heutigen Marktgebiet 1673 ein Haus „zur Verbesserung der Sitten und Verminderung des Bettels“. Im Sprachgebrauch als Arbeitszucht- und Strafhaus bekannt, wurden hier Bettler und sogenanntes arbeitsscheues Gesindel eingesperrt. Für Generationen von Kindern war es der wohl schrecklichste Ort der Stadt: Wurde ihnen doch immer wieder damit gedroht, man würde sie ins Zuchthaus bringen, wenn sie sich nicht benähmen. Ab 1816 wurden im Zuchthaus nur noch Sträflinge festgehalten, 1888 wurde es geschlossen.

Schwarzenbergplatz
Grausame Morde gab es in Wien immer wieder. Zu jenen, die die Bevölkerung besonders bewegt haben, zählt der brutale Mord an einer 21-jährigen Modeschülerin hinter dem Russendenkmal auf dem Schwarzenbergplatz im Jahr 1958. Zwar gab es einen Verdächtigen, geklärt wurde der Fall aber nie. Schon vor dem Mord galt der Schwarzenbergplatz (vor seinem Umbau 2004) vielen als Schreckensort. War er doch unübersichtlich und verwahrlost, im Gebüsch fanden Drogensüchtige und Obdachlose Unterschlupf.

Groß-Enzersdorf
Auch außerhalb Wiens, gleich hinter der Stadtgrenze, liegt ein weiterer historisch-düsterer Ort: In Groß-Enzersdorf gibt es einen der letzten noch original erhaltenen Kotter (wie Gefängnisse früher genannt wurde) aus dem 17. Jahrhundert. In den heute denkmalgeschützten Räumen ist auch das Originalinventar von Daumenschrauben bis Schädelbrechern erhalten. Heute gibt es im alten Gefängnis Veranstaltungen, aber auch Führungen durch das Foltermuseum.

Dieser Artikel auf: diePresse / Mirjam Marits (31.10.2015)

Webseite zum Gemeindekotter Groß-Enzersdorf: Kultur im Kotter.

Artikel zum Gemeindekotter Groß-Enzersdorf auf Paranormal.wien.

Heute schon gegruselt ?

Gabriele Lukacs ist eine Fremdenführerin mit einer besonderen Beziehung zu Halloween. Mit ihr kann man Orte in Wien und Niederösterreich besuchen an denen es spukt.

Artikel: Salzburger Nachrichten / Alexandra Parrag (31.10.2015):
Nein, schreckhaft ist Gabriele Lukacs nicht. Die sportliche Wienerin zögert keine Sekunde, die steile Treppe in die dunkle Gruft des Wiener Franziskanerklosters hinabzusteigen. Warum auch, Lukacs war unzählige Male hier. Die passionierte Fremdenführerin weiß genau, dass sie hier Dutzende Schädel und kunstvoll verzierte Särge erwarten.

Über diesen und die vielen anderen „Orte des Grauens“ in Wien handelt Lukacs' neuestes gleichnamigesBuch, das im Styria-Verlag erschienen ist. Es ist das elfte Werk der Pensionistin, die sich leidenschaftlich gern mit dem Übernatürlichen und dunklen Geheimnissen beschäftigt. Ebendiese zeigt sie seit rund 13 Jahren Touristen und anderen Interessierten im Rahmen ihrer „Mystery-Touren“.

Zum Beispiel das Wohnhaus in der Rauhensteingasse 10 im ersten Bezirk in Wien. Es wirkt auf den ersten Blick ganz harmlos. Nichts deutet darauf hin, dass sich hier von 1341 bis 1785 das größte Gefängnis in Wien befunden hat. Unzählige Gefangene starben im „Malefiz-spitzbubenhaus“ nach stunden langer Folter. Lukacs zeigt auf einen Schacht hinter der Eingangstür, der mit einer Glasscheibe bedeckt ist. „Jedes Haus im ersten Bezirk hat Keller, die über vier Stockwerke gehen, und so einen Hausbrunnen. Sie müssen sich die Innere Stadt wie eine Insel vorstellen, die auf einem Plateau gebaut wurde. Deshalb konnte man früher Wien durch die Kellergänge durchqueren“, sagt sie.

Nicht minder gruselig sind die Hintergründe, wie die nahe gelegene Blutgasse zu ihrem Namen kam. Hier soll 1312 ein Gemetzel stattgefundenhaben, als alle hier im „Fähnrichshof“ lebenden Mitglieder des Tempelordens erschlagenworden seien. Historisch belegt ist bloß, dass der französische König PhilippIV. 13.000 Templer verfolgen und verhaften ließ. Die Wiener Templer sollen sich deshalb im weitverzweigten Kellersystem in der Blutgasse versteckt haben.

Lukacs war auch schon oft in der Gruft unter der Minoritenkirche, in der ein Scheintoter begraben sein soll. Dort, wo im Grab I/86 das Skelett eines etwa 35-jährigen Mannes mit überkreuzten Beinen gefunden wurde, der auf dem Bauch liegt. In der Franziskanergruft liegen unzählige Särge. Historiker vermuten, dass mit der Bauchlage die Wiederkehr des Toten verhindert werden sollte. Nach alter Vorstellung entweicht die Seele nach dem Tod durch den Mund.

Aberglaube war damals weitverbreitet. Man dachte auch, dass „unheimliche Nebelschwaden“, und nicht mangelhafte Hygiene, diePest nach Wien brachten. Bis ins 20.Jahrhundert hielt man gar Nordlichter für Kriegsboten, weil sie am 24.Juni 1914 und am 25.Jänner 1938 erschienen: vier Tage vor dem Auslöser des 1. Weltkriegs, dem Attentat auf Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, und einenhalb Monate vor dem „Anschluss“ Österreichs an Nazideutschland.

An solche Vorzeichen glaubt Lukacs nicht. Sie sei aber davon überzeugt, dass es im Kotter Groß-Enzersdorf spukt, dem einstigen Gemeindegefängnis 18 Kilometer nordöstlich von Wien. Sie habe den Geist selbst gehört, als sie für die Recherche für ihr Buch die Zelle 3 besuchte. „Wir waren mit Forschern dort, die Infrarotkameras und Aufnahmegeräte aufgestellt hatten. Plötzlich war da eine Frauenstimme. Ich dachte, sie ruft meinen Namen Gabi. Auf der Aufnahme haben wir dann gehört, dass es ,Gajo‘ war“, erzählt sie. Ein Ort in Polen ? Eine inhaftierte Person ? Lukacs weiß es nicht.

Dieser Artikel: (pdf-Dokument: Salzburger Nachrichten / Alexandra Parrag (31.10.2015)

Artikel zum Gemeindekotter Groß-Enzersdorf auf Paranormal.wien (inkl. Video und EVP zu "Gajo").

Q-PHAZE Magazin 2/2015

Der Kolomanistein - Ein Frauenkultplatz im Waldviertel

Das österreichische Waldviertel ist steinreich. Reich an Kultsteinen aus längst vergangner Zeit. Im hohen Norden des Landes wird seit Jahrhunderten ein Schalenstein verehrt.

Q-PHAZE Magazin 2/2015: (Screenshot: 1 2 3 4)

MYSTERIES Magazin 2/2015

Die Metallbibliothek des Padre Crespi

Unzählige Metallfolien in Gold, Silber, Kupfer und Bronze lagern im Salesianerkloster von Cuenca und im Tresor der Banco Central. Mit Motiven, die nicht von dieser Welt sind. Menschen mit Spitzohren wie Mr.Spock, der Vulkanier, oder Tier-Mensch-Wesen. Woher stammen sie ? Wie alt sind sie ?

MYSTERIES Magazin 1/2015

Die vergessene Pyramide im Nebelwald von Ecuador

Verheerende Regenfälle und ein Erdrutsch legten eine gigantische Steinmauer im Regenwald von Ecuador frei. Handelt es sich um die Seitenwand einer uralten Pyramide, um das Grab von Atahualpa oder vielleicht sogar um das geheimnisumwobene Versteck des legendären Inka-Goldschatzes? Wer mehr erfahren und Exklusivfotos sehen möchte, wird im neuen Mysteries-Magazin 1/2015 fündig.

MYSTERIES Magazin 1/2015: (Screenshot: 1 2 3 4 5 6)

Sammlerin des Magischen

Egal ob Geheimcodes, Gruselhäuser, unterirdische Labyrinthe oder Tempelritter, Fremdenführerin Gabriele Lukacs ist „die“ Expertin für Mystisches in Wien. Vor ein paar Jahren wurde sie vor laufenden Kameras Zeugin eines Jahrhundertphänomens, das bislang noch nie dokumentiert wurde.

Artikel: dieZeitschrift / Alexandra Gruber (06.01.2015):
„Die Kopie des Abendmahls in Wien ist viel besser erhalten als das ursprüngliche Werk in Mailand“, sagt Gabriele Lukacs und stößt die Eingangstür der Minoritenkirche auf. Hier ist der Ausgangspunkt ihrer Tour Geheimnisvoller Da Vinci Code in Wien.
Die Fremdenführerin und Autorin zeigt auf das Gemälde, das groß und prominent links vom Altar hängt. „Das Original ist sehr stark beschädigt. Hier in Wien kann man Leonardos Code dagegen viel besser erkennen als in Italien.“ Jetzt flüstert sie. Aus Respekt vor den anderen Kirchenbesuchern, und nicht weil sie fürchtet, belauscht zu werden.
Denn all die Rätsel und Geheimnisse, die Lukacs bisher zusammengetragen hat, sind mittlerweile ohnehin in einem ihrer zehn Bücher veröffentlicht. Einen Teil ihrer Erkenntnisse über die mystischen Seiten der Hauptstadt trägt sie bei ihren geführten Touren vor.

Leonardo verrät sein Geheimnis in Wien
„Der Jünger, der angeblich Johannes sein soll, überschlägt die Füße, hat kleinere Hände und keinen Adamsapfel. Er sieht viel weiblicher aus als die anderen“, erklärt sie. Falls jemand den Inhalt von Dan Browns Bestseller „The Da Vinci Code“ (deutscher Titel: Sakrileg, Anmerk.) nicht kennt, dem sei Leonardos Geheimnis kurz erklärt. Der berühmte Maler hat Maria Magdalena angeblich als Jüngerin gemalt. Eine Frau als Apostel Jesu, das würde die Grundfesten der Kirche erschüttern. Ob es sich bei dieser Geschichte um historische Tatsachen oder nur um die lebhafte Phantasie eines berühmten Romanschreibers handelt, ist schwer zu sagen. „Meine bisher größte Entdeckung hat sich aber in der Schatzkammer abgespielt“, erzählt Lukacs.

Auf dem kurzen Weg von der Minoritenkirche in die Kaiserliche Schatzkammer liegt der Ballhausplatz. „Das Bundeskanzleramt ist ein Pentagramm, genauso wie das Pentagon in Washington. Es hat keinen rechten Winkel.“ Ein Blick auf Google Earth bestätigt, dass sie Recht hat. „Mir fallen dauernd solche Sachen auf. Für diesen Beruf muss man eine gewisse Neugierde mitbringen.“

Wundersame Inschrift zeigte sich vor Fernseh-Team
In der Schatzkammer passierte am 29. Oktober 2009 vor laufenden Fernsehkameras so etwas wie ein Wunder. Dort zeigte Lukacs anlässlich des Erscheinens ihres Buches „Geheimnisvoller Da Vinci Code in Wien“ einem ORF-Team den Heiligen Gral, die wundersame Achatschale. Sie soll die Schale des letzten Abendmahles sein und laut Überlieferungen eine Inschrift tragen, die sich nur alle hundert Jahre einem Sonntagskind mit reinem Herzen zeigt. Während der Aufzeichnung gelang es einer Mitarbeiterin der Schatzkammer, die Inschrift, die den Namen Christi bedeuten soll, zu lesen. Nach kurzer Zeit waren die Buchstaben für alle Anwesenden leicht zu sehen, und die Geschichte schaffte es an diesem Tag in die Abendnachrichten. „Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte“, sagt Lukacs. Man merkt ihr an, wie sehr sie sich noch heute über diesen Glücksfall freut.
„Vorher hatte diese Inschrift kein derzeit Lebender gesehen, zumindest kein Mitarbeiter des Museums, das hat auch der Direktor der Schatzkammer bestätigt.“ Ein anderer ihrer Lieblingsgegenstände im Museum der Kaiser ist der Speer des Schicksals, auch die Heilige Lanze genannt. Vor ihr ist heute nur noch die Spitze ausgestellt. „Dieser Speer gehörte Karl dem Großen. Es heißt, jeder der diesen Speer in den Händen hält, hält auch die Macht der Welt in Händen.“

Wien stecke, so sagt die Autorin, voller Schätze, Rätsel und Mystik. Sie sei auch überzeugt, dass an den Geistergeschichten in der Hofburg was dran sei. „In jedem Schloss spukt es. Da wurde so viel gelebt, geliebt, gestorben, da sind so viele Energien.“ Über Wiens Gruselhäuser hat sie ebenfalls ein Buch geschrieben, genauso wie über den Templer-Orden oder das unterirdische Wien. Am grausigsten ist für sie die Kapuzinergruft am Neuen Markt. „Dort passierten die schrecklichsten Dinge, die ich in meiner Karriere je gehört habe. Die warfen Leute wegen Nichtigkeiten lebenslang in den Kerker“, sagt die eigentlich abgebrühte Geschichts-Expertin.
„Logen, Geheimbünde, Ritterorden. Hier hat sich immer alles konzentriert. Wien hat etwas, das andere Städte nicht haben“, sagt Lukacs über ihre Heimatstadt. Wien, ja, das wäre ein guter Schauplatz für einen spannenden und geschichtsträchtigen Roman wie Sakrileg. Sie schmunzelt. „Aber Dan Brown hat mich leider noch nicht angerufen.“

Dieser Artikel auf: dieZeitschrift / Alexandra Gruber (06.01.2015)

Was ist Halloween gegen unser rabenschwarzes Wien ?

Liebliche Stadt - Gruselstätten überall, Untote, die einfach nicht zur Ruhe kommen ...

Kronen Zeitung (Screenshot: Artikel vom 29.10.2014)

Hallowien

Die passende Lektüre für dunkle Stunden: Ein neues Buch begibt sich auf die Spur der gruseligsten Spukstätten von Wien – vom Würstelstand bis zur Hofburg.

Kurier / Bernhard Praschl (28.10.2014):
Ihr Lächeln ist ehrlich, der Blick offen. Gabriele Lukacs wirkt nicht gerade so, als fühle sie sich an dunklen Orten zu Hause. Dabei weiß die Wiener Stadtführerin genau, wo zwischen der City und Meidling der Hauch des Todes besonders heftig wehte. Seit Jahren führt die Spezialistin für Schauriges einschlägig Interessierte zu Stätten lokaler Untaten. Rechtzeitig zu Halloween erscheint nun mit „Gruselhäuser. Ein Blick in die Abgründe von Wien“ ein neues Buch, in dem die Chronistin des Schreckens die Tatorte spektakulärer Moritaten auflistet – von der Wirkstätte der legendären „Blutgräfin“ über den „Würstelmann-Mord“ bis zu den Kellerleichen im Salon der „Eislady“ Estibaliz C.

„Mord und Totschlag“, ist die Wiener Gruselexpertin Gabriele Lukacs überzeugt, „sind im Gedächtnis der Mauern gespeichert.“

Am gruseligsten, so Gabriele Lukacs, empfinden ihre Gäste die Geschichte der „Blutgräfin“ Elisabeth Báthory-Nádasdy (1560–1614), der wohl grausamsten Serienmörderin aller Zeiten. Mehr als 600 junge Mädchen soll sie auf dem Gewissen haben. Viele davon soll die ungarische Gräfin mit der damals wie heute noblen Wohnadresse Augustinerstraße 12 in Wien ermordet haben. Der barocken Hausfassade ist das zwar nicht anzusehen, aber mit ein wenig Fantasie werden hier längst vergangene Horrorszenarien wach. Das grausame Wirken der Serienkillerin von anno dazumal inspirierte angeblich nicht nur „Dracula“-Schöpfer Bram Stoker und den Autor Leopold von Sacher-Masoch, sondern auch Metal-Bands wie Venom, die Macher des Videospiels „Diablo 2“ und die Schauspielerin Julie Delpy, die der mordlustigen Aristokratin vor fünf Jahren mit dem Historiendrama „Die Gräfin“ ein filmisches Denkmal gesetzt hat.

Bei ihren Recherchen zu den mysteriösen Schattenseiten der Stadt zeigte sich Gevatter Tod der geprüften Fremdenführerin Gabriele Lukacs gleich mehrfach an Orten, denen heute vordergründig nichts Makabres anhaftet. Der Hohe Markt in der Wiener City etwa. Im Jahr 1904 eskalierte hier am 10. Mai ein Streit zwischen einem Schankburschen und einem Platzhirschen derart, dass am darauffolgenden Tag das „Wiener Blatt“ schlagzeilte: „Zwei sinnlose Morde wegen ein paar Würsteln“. Wer jetzt Appetit auf noch mehr Stories über Dämonen, Poltergeister, Vampire und ganz normale Verbrecher in der schönen Wienerstadt bekommt, hat die Wahl. Entweder man besorgt sich die Lektüre. Oder man bucht den nächsten Termin bei einer „Mystery Tour“ mit der Autorin. Am 9. November wird Gabriele Lukacs gleich zwei Mal – um 13 und um 16 Uhr – von der U3-Station Minoritenplatz aus auf den Spuren von Mördern, Betrügern und Halsabschneidern durch die City streifen. „Achtung! Für Volksschüler ist das nicht geeignet“, beeilt sich die Stadtführerin der etwas anderen Art noch zu sagen. Gut so.

Dieser Artikel auf: Kurier / Bernhard Praschl (28.10.2014)

Magische Orte des Weinviertels

Katakomben, Kerker, Kellerleichen

krone.at (2012) (Screenshot: Artikel)

Auf Dan Browns Spuren

Auf den Spuren des Templerordens

Johannes Preßl (2010) (Screenshot: Artikel)